Warum Routine so wichtig ist und wie man sie erlangt

Warum Routine so wichtig ist und wie man sie erlangt

Heute möchte ich mal über Routine sprechen. Was es überhaupt ist, warum es so wichtig ist, was passiert, wenn es komplett aus dem Ruder läuft, wie man Routine am besten bei sich einbringt, wie lange das dauert, und was für extrem starke Vorteile bietet, wenn man es perfektioniert. Ich werde natürlich möglichst viel mit Beispielen hinterlegen, dass es möglichst für jeden nachvollziehbar ist.

Also… zum 1. Punkt: Was ist überhaupt Routine?  

Sucht erst gar nicht auf Wikipedia nach dieser Frage. Die Seite beantwortet euch diese Frage in nur einem Satz und sogar noch falsch.

Meiner Meinung nach ist Routine das halbe Leben. Routine ist nicht irgendetwas, was man einfach vernachlässigen kann. Routine ist dein gesamter Tagesablauf, die Entscheidungen, die du triffst und sogar wie du einkaufst und isst. Kurz gesagt Routine bestimmt, wer du bist, wie du etwas machst und sogar wie erfolgreich du im Leben bist. (Ich habe das Wort „Routine“ so oft benutzt, damit klar wird, wie wichtig es ist.)

2: Was für Vorteile bietet es?

Wenn du es perfektionierst, wirst du überall Erfolg sehen. Du wirst effizienter im Alltag sein und wirst mehr in kürzerer Zeit schaffen. Irgendwann wirst du dir denken: „Dafür habe ich doch vorher einen halben Tag gebraucht und jetzt hat der Tag noch nicht einmal begonnen?!“ Du hast viel mehr Zeit für andere Sachen, wie neue Hobbies ausprobieren. Du bekommst im Vergleich zur anderen Seite viel mehr vom Tag mit. Du wirst dich einfach besser fühlen und ein besseres Gefühl für alles kriegen.

3. Was wäre, wenn es komplett aus dem Ruder laufen würde?

Du liest das wahrscheinlich hier, weil du was ändern möchtest. Dadurch könntest du dich hier vielleicht wiedererkennen. Also wenn es aus dem Ruder läuft und du absolut keine Routine hast könnte das passieren und ich übertreibe damit nicht:

Der Schlafrhythmus zerstört sich von selbst, du schläfst zu unnormalen Zeiten. Das führt dazu, dass man immer unregelmäßiger isst, weil der Stoffwechsel und die Hormone nicht wissen, was sie tun sollen. Ungesunde, schnelle Ernährung, Fressattacken und komischen Essensmixe folgen daraus. Das führt im schlimmsten Fall zu einer starken Gewichtsveränderung, egal in welche Richtung. Dazu kommt noch eine höhere Anfälligkeit von Krankheiten. Wenn das zu lange geht könnte es viel schneller passieren, dass Diabetes und andere schlimmen Krankheiten auftreten können (Der Tod inbegriffen). Mehr aber zu Ernährung kläre ich in einem Eigenständigen Post. Hier geht es erst um die generelle Routine

So genug Angst gemacht. Jetzt geht es ans Eingemachte.

4. Wie komme ich von Punkt 3 auf Punkt 2?

Das ist eine Frage, die du dich wahrscheinlich jetzt fragst. Und ich werde dir in diesem Beitrag Stück für Stück erklären, wie du da hinkommst. (Wow, 445 Wörter für die Einleitung gebraucht. Ein neuer Rekord)

Kurz vorweg: Ich kann dir die Tür nur zeigen, durchgehen musst du selbst!

So wie ich beschlossen habe diese Website zu führen, hier Blogs zu schreiben und beschlossen habe zuzunehmen, beginnt alles mit einer Idee im Kopf. Für alles im Leben muss man sich immer ein Ziel ausdenken. Dein Ziel wäre in dem Moment Routine bekommen. Und das geht in 6 Schritten. Ich werde es möglichst unkompliziert und so kompakt wie möglich schreiben.

Schritt 0: Warum? Frag dich, warum möchtest du das Ziel erreichen.

Schritt 1:  Leg dein Ziel genau fest. Es reicht nicht zu sagen: „Ich möchte Routine haben“ Du musst dir klar machen, was genau du erreichen möchtest. Was möchtest du verbessern und wie stark?

Schritt 2: Welche Gegenleistung bist du bereit zu geben? In diesem Fall wäre es Zeit um sich darauf einzulassen und alles zu optimieren

Schritt 3: Der Zeitpunkt wo man sein Ziel erreicht. Setze dir eine Frist, wann du dein Ziel erreichen möchtest. Es bringt nichts zu sagen: „Ich möchte meinen Schlafrhythmus verbessern“ Wenn kein Zeitpunkt festgelegt ist, kann ich dir sagen, dass du es immer weiter verschieben wirst.

Schritt 4: Erarbeite dir einen detaillierten Plan mithilfe der vorherigen Schritte. Und führe es sofort aus. Es ist extrem wichtig, dass du es sofort machst, egal ob du dich bereit bist oder nicht.

Schritt 5: Halte alles schriftlich fest und hänge es dir dahin wo. Mache es aber nicht stichwortartig, sondern in einem ausgeschriebenen Text.

Schritt 6: Lese dir das Aufgeschriebene zweimal am Tag laut vor. Einmal kurz nach dem Aufstehen und einmal kurz vor dem Schlafen gehen.

Warum das alles? Ich werde jetzt jeden Schritt einzeln nochmal im Bezug auf das Ziel erläutern, damit auch alles gut funktioniert, das Ziel zu erreichen.

Also nochmal: Schritt 0:  Warum das alles? Wofür machst du das? Bevor du anfängst, stell dir diese zwei Fragen. Denn es fängt schon damit an. Warum willst du das. Was willst du damit erreichen? Für wen tust du es? Was möchtest du danach machen?

Schritt 1: Leg dein Ziel genau fest. Warum es nicht reicht zu sagen, dass man einfach Routine haben möchte, liegt daran, dass es viel mit dem Mindset zu tuen hat.

Was ist also ein Mindset? Ich glaube, es wäre einfacher zu erklären, wenn wir das mit einem PC vergleichen. Im Prinzip sind wir alle ja nur biologische PCs. Also ein PC hat ein sogenanntes BIOS, ein Programm, was bestimmt, wie der PC funktioniert und wie er in bestimmten Situationen reagieren soll. Das ist das allen PCs immer als erstes drinnen und es lässt sich nichts leicht ändern. Wie sieht es also beim Menschen aus?

Kurze Anmerkung: Ich bin Fachinformatiker und kein Psychologe. Ich entschuldige mich für eventuell falsche Fakten, aber ich hoffe es kommt das rüber, was ich damit sagen möchte.

Wenn du gerade geboren wurdest, bestand dein 9-Monatiges Leben nur aus schlafen und essen. (Naja, so funktioniert es halt im Mutterbauch) Danach geht es genauso weiter. Du machst dann noch so ca 1,5 Jahre weiter, also bis das laufen anfängt. Im Anschluss kommst du in den Kindergarten und dort wird dir beigebracht, wie du dich in bestimmten Situationen zu benehmen hast. Die Eltern tragen auch dabei auch sehr viel dazu. Sie fügen Gewohnheiten in deinen Alltag ein. Hier ein paar Beispiele: Wenn sie dich viel Fernsehen schauen lassen oder draußen spielen lassen, wird sich das auf dein späteres Leben übertragen, da dir diese eine Gewohnheit eingetrichtert wird. Bei mir zum Beispiel wurde ich eher rausgeschickt und das hatte zur Folge, dass ich mit 20 Jahren auch immer noch sehr gerne außer Haus bin. Ich meine, ich habe eine eigene Wohnung, mache meine Ausbildung in einem komplett anderen Teil von Deutschland und komme mindestens alle 2 Wochen mal vorbei (war letzten 6 Wochen nicht da) Aber genauso ist es mit dem Essen. Wenn dir eine schlechte Ernährung eingetrichtert wird, kann es sich auf dein späteres Leben übertragen.

Worauf ich hinaus möchte? Wenn du dir ein bestimmtes Ziel eintrichterst, (Ich liebe dieses Wort 😊) dann sorgt dein Unterbewusstsein, dass ihr schneller an euer Ziel kommt. Genauso, wie das Unterbewusstsein den Körper eine Angewohnheit beibehalten lässt. Und deswegen ist es wichtig sein Ziel klar zu definieren.

Kommen wir also zu Punkt Nr. 2:  Welche Gegenleistung wärst du bereit zu geben? Wenn du absolut keine Routine hast und eventuell sogar eine starke Gewichtsveränderung vorweisen kannst, wird dieser Schritt besonders schwer. Dein Opfer wird nämlich die Veränderung deines Lifestyles sein. Wir versuchen hier dein Mindset zu ändern und dein Unterbewusstsein zu beeinflussen, damit es mit uns arbeitet und nicht gegen uns kämpft mit alten Gewohnheiten. Wie wir das machen können erkläre ich später, aber nicht in diesem Punkt.

Es folgt Punkt Nr. 3: Der Zeitpunkt.

Warum ist der Zeitpunkt wichtig? Warum sollte ich mir eine Frist für mein Ziel setzen? Die Antwort ist so einfach, wie sie auch komplex sein kann. Ich erkläre es mal in Form einer Kurzgeschichte:

Nehmen wir mal an wir hätten jetzt Silvester und du möchtest dir unbedingt einen Jahresvorsatz vornehmen. Es ist 23:58 Uhr und du denkst immer noch nach, was du im nächsten Jahr bessern möchtest. Nur noch eine Minute. Es gibt so viele Möglichkeiten: Besser im Job werden, sich mehr um seine Familie kümmern, mit Sport anfangen und so weiter… Die ersten Raketen fliegen schon und innerhalb der letzten Sekunden vor 0:00 Uhr fällt es dir ein. Der Kirchturm gongt: Erst einmal, dann zweimal, bis hin zu zwölfmal. Gläser klirren. Deine Familie stößt gerade mit Sektgläsern aufs neue Jahr an. Du kommst auch dazu. Ca eine halbe Stunde später: Alle Böller sind geknallt und jetzt kommt es erst zum richtig spannenden Teil der Nacht: Den Jahresvorsätzen. Ihr setzt euch gemütlich alle auf das Sofa im Wohnzimmer und es wird ausgelost wer beginnt. Natürlich fängt dein Vater an, der irgendwie immer anfängt. Er beginnt von seinem letzten Vorsatz zu erzählen. Damals wollte er auf ein neues, größeres Auto sparen um damit mehr Platz für die Familie zu haben. Das hat er auch geschafft. Er hat es auch nicht im Dezember gekauft, sondern schon im April. Im selben Jahr hat er aus eigener Tasche einen Herbsturlaub finanziert, den schönsten Weihnachtsbaum deines Lebens geholt und dir was richtig Teures zu Weihnachten geschenkt. Während du dich fragst, wie das alles zustande kommt, redet dein Vater von seinem nächsten Vorsatz. Er hat vor bis zum April seine 15 Kilo Übergewicht zu verlieren. Du hast das Gefühl, dass er das auch schaffen wird. Jetzt bist du dran. Du wirst ganz plötzlich rot. Es ist dir peinlich, dass du im Vergleich zu deinem Vater noch nicht mal einen Jahresvorsatz durchgezogen hast. Langsam holst du Luft und beichtest schweren Herzens, dass du deinen Jahresvorsatz nicht einhalten konntest und es das nächste Jahr versuchen möchtest. Am nächsten Tag fragst du deinen Vater, was er anders macht. Er sagt nur einen Satz: „Ich setze mir eine Frist, damit ich gar nicht auf die Idee komme es immer auf den nächsten Tag zu verschieben.“, und lehnt sich zurück.

Diese Geschichte ist zwar von mir erfunden, aber sie könnte genauso stattfinden. Der Vater hier hat genau den aktuellen Schritt befolgt. Wenn man ein bestimmtes Ziel verfolgt und es auch wirklich durchführen möchte, muss man sich auch eine Frist setzen, denn sonst wird es Gewohnheit, erst die Sachen zu machen, auf die man Lust hat nach hinten verschoben.

Was der Vater auch angewandt hat, klärt sich im 4. Schritt: Der Plan

Wie bei jedem Ziel sollte man nicht völlig planlos anfangen. Du baust schließlich auch kein Haus, ohne überhaupt einen Plan zu haben, wie du vom Fundament zum fertig gestelltem Haus kommst. Genauso machen wir das mit unserer Routine. Wichtig ist: Mach alles in kleinen Schritten, egal bei welchem Ziel!!! Das heißt du arbeitest zB. Erst an deinem Schlafrhythmus, dann an deinem Start und Ende des Tages.

Nun… da das nun geklärt ist, können wir mit unserem Plan beginnen.  Wir versuchen also Routine zu erlangen. Was ist also wichtig für uns? Genau, Kontinuität. Nehmen wir mal an wir sind jetzt schon beim Punkt, wo die Fressattacken und die Essensmixe existieren und eventuell ein wenig Übergewicht existiert, was alles schon sehr kritisch ist. Dein Schlafrhythmus ist höchstwahrscheinlich auch komplett zerstört. Was tuen wir also? Im ersten Moment wirkt das echt viel. Aber wie schon eben gesagt gehen wir in kleinen Schritten dahin und du wirst schnell merken, dass es doch gar nicht so schwer ist. Ich werde alle Zielpunkte ausführlich beschreiben, wie man die kleinen Ziele einzeln erreicht:

Noch kurz vorweg: Ernährung werde ich in einem eigenen Beitrag besprechen, da das Thema doch ein wenig umfangreich ist, bzw. ich möchte es stärker thematisieren, weil man besonders beim Abnehmen viel falsch machen kann.

Also erstes Thema: Schlafrhythmus

 Der Schlafrhythmus bezieht sich in erster Linie auf die Länge des Schlafes und von wann bis wann man schläft. Die normale Schlafdauer eines Menschen liegt bei 7-9 Stunden. Das bedeutet zum Beispiel bei mir: Meine Arbeit beginnt um 8, ich brauche 10 Minuten um dorthin zu laufen, aufstehen, Frühstück, waschen, allgemein meine Morgenroutine, zu der ich noch komme, dauert ungefähr 30 Minuten. Wenn ich also pünktlich auf der Arbeit sein möchte, sollte ich spätestens um 7 Uhr aufstehen, um keinen Stress zu haben. Genauso sollte ich spätestens um 0 Uhr schlafen, aber da es etwas dauert, ehe man einschläft, und ich eh immer gerne morgens etwas mehr Zeit habe für alles oder mal früher auf der Arbeit sein möchte, lege ich mich meist zwischen 22:00 Uhr und 23:00 Uhr hin.

Was heißt das also für dich?

Nehmen wir immer noch an deinen Schlafrhythmus ist so kaputt, dass du nie zu denselben Zeiten schläfst. Dann habe ich eine Motivation für dich: Du wirst dich auf lange Sicht gesehen besser fühlen, wenn du nur dieses kleine Achievement erreicht hast. Und weißt du auch warum?

  1. Es wird dir viel mehr Struktur für den Tag geben, denn so wie du in den Tag startest, so verläuft auch dein Tag und deine Motivation den Tag zu bestreiten.
  2. Dein Stoffwechsel geht wieder in den normalen Bereich, das bedeutet, dass du viel Stressfreier bist.
  3. Du hast viel mehr Zeit morgens. Der tägliche Leistungsdruck sinkt.
  4. Du wirst dich allgemein besser fühlen und mehr Energie für alles haben, besonders nach einem guten gesunden Frühstück.          

Wie fängst du also an? Also eine Sache vorweg: Mach dir keinen Kopf, wenn es nicht sofort klappt. Alles was man anfängt wird nicht in den ersten 2 Tagen funktionieren.

Taste dich ganz langsam an die Zeit ran. Als erstes würde ich empfehlen, dass du dich darauf fokussierst abends schlafen zu gehen (zwischen 22 Uhr und 1 Uhr). Dabei aber nur das Handy als Wecker zu nutzen. Nicht zum Telefonieren, Schreiben, Videos schauen, Social Media oder sonst irgendwas. Das Problem hierbei ist nicht nur die Zeit, die dir zum Schlafen fehlt, sondern dass dein Körper Ruhe vor dem Schlafen braucht. Das steigert noch ein wenig die Qualität des Schlafes. Das wird nicht von heute auf morgen klappen, aber mit der Zeit. Versuche es immer weiter zu trainieren, bis du bei ca 11 Uhr bist. Du wirst sehen, dass dein Körper es dir danken wird. Irgendwann wird der Punkt kommen wo dein Körper zu richtiger Zeit müde wird und dann hast du es geschafft!

Was dich vielleicht interessiert: Wie mache ich das am Abend? So kompliziert wie das eben klang ist das gar nicht.  Also meine Arbeit ist aktuell um 17 Uhr aus und ich bin um 17:10 zuhause. Dann kaufe ich höchstwahrscheinlich noch ein, mache die Wäsche und dann ist eigentlich immer kurz nach 18:00 Uhr. Um die Zeit mache ich mir Essen. In der Woche ist es nichts wirklich Aufwändiges. (Schnell und lecker. Das wird auch eine Rubrik in den Rezepten sein) Für Sachen, die mehr Aufwand benötigen nutze ich die Zeit am Wochenende.  Nachdem ich gegessen habe, mache ich noch anderes Zeug zum Beispiel: Für Berufsschule lernen oder das Mittagessen vorkochen. Und jetzt kommt der wichtige Teil: Relaxen. Der Körper wird den ganzen Tag unter Stress gesetzt. Sei es in der Schule, Arbeit, die Kassiererin im Netto, die ihre Wut an dir auslässt und so weiter. Das bedeutet, dass es auch okay ist mal zu relaxen. Und das fängt schon beim Kochen an. Ich kann dabei super entspannen. Ich mache mir dabei immer meine aktuelle Lieblingsserie an (24) und kann super entspannen. Es ist echt wichtig seinen Hobbys nachzugehen und nicht nur den Pflichten. Nach dem Kochen schreibe ich an dem Blog weiter. (Was ich aktuell auch mache) Generell schreiben ist mittlerweile wirklich mein liebstes Hobby. Manchmal recherchiere ich auch in Form von Büchern, Youtube oder Dokus. Um 22:00 Uhr mache ich alles aus und schreibe meine Aufgaben für den nächsten Tag auf. Dann lege ich mich schlafen.

Du musst es nicht genau befolgen, aber ich kann dir sagen, dass der Körper einen geregelten Tag braucht. Also finde einen eigenen Abendablauf, der sich jeden Tag in gewissen Teilen wiederholt. Genauso sollte es morgens ablaufen. Suche dir eine Routine für deinen Morgen raus. Meine ist kein großes Geheimnis: Aufstehen, waschen, Anziehen, Frühstücken (das alles ohne Handy und anderen Medien) Während dem Frühstück gehe ich alle Punkte durch, die ich heute erledigen möchte. Darunter sollte auch immer das Ziel, dem man hinterherjagt, stehen. Das ist besonders wichtig, da das Unterbewusstsein sonst nicht wahrnimmt, dass man was verändern möchte. Ganz wichtig: Versuche immer zu den gleichen Zeiten aufzustehen. Am besten sind Zeiten zwischen 6 und 8 Uhr.

Wie sieht es also mit dem Rest des Tages aus? Das hängt davon ab, ob du arbeitest, zur Schule gehst, nichts machst, Homeoffice usw. Als das mit Corona angefangen hat, bin ich in meine erste eigene Wohnung gezogen. Das Homeoffice war noch sehr neu für mich. Vorher genauso wie jetzt hatte ich Arbeit mit Pausen und dadurch war mein Tagesablauf geregelt. Damit wurde ich ins kalte Wasser geschmissen und war an dem Punkt, wo manche aktuell sind, die keine Beschäftigung haben, die ca 1/3 des Tages füllt.

Wie geht es also weiter?  Als erstes: Schaue dir als erstes deine Ziele für den Tag an und arbeite sie nacheinander ab. Du wirst merken, dass das mit jedem Tag immer schneller geht. Wo du vorher 4-5 Stunden gebraucht hast wirst du irgendwann 1-2 Stunden brauchen. Das ist aber nicht nur dabei so, sondern überall. Versuche dich erst an die Punkte zu halten und suche dir vor Allem ein Hobby. Irgendeine Beschäftigung, die du gerne machst. Meins ist zum Beispiel das Blogen. Sorg auf jeden Fall dafür, dass du nicht zu faul im Alltag wirst. Aber im Großen und Ganzen musst du deinen Alltagselbst gestalten, weil ich dir nicht vorschreiben kann, wie du zu leben hast.

Schritt 5: Schreibe den Schritt 4 mit allen Einzelheiten also deinen kompletten Plan auf. Lasse dabei kein Detail aus.

Schritt 6:  Lese dir alles jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen deinem Spiegelbild laut vor. Aber nicht einfach nur stumpfes vorlesen. Lies es dir so vor, dass du auch überzeugt davon bist. Dasselbe machst du auch kurz vor dem Schlafen gehen.

Warum ist es so wichtig ist, dass du es wirklich so meinst, wie du es dir vorliest? Die Antwort: Autosuggestion

Autosuggestion ist die Beeinflussung des Unterbewusstseins. Du kennst es bestimmt. Jemand erzählt überall dieselbe Lüge und irgendwann glaubt er die Lüge selbst. Das liegt daran, dass die Person sich immer den Fakt erzählt, bis er sein Unterbewusstsein so stark beeinflusst hat, dass es die Lüge so an den Körper weitergibt und der Körper darauf reagiert. Das geht mit unserem Plan und Ziel genauso. Wir bringen mit dem letzten Schritt unseren Körper und Unterbewusstsein dazu zu dem Ziel bringen. Funktioniert auch mit positiven und negativen Gedanken.

Wenn du alles bis zu diesem Schritt befolgt und geschafft hast. Dann Herzlichen Glückwunsch!!! Thema Ernährung kläre ich in dem nächsten Beitrag

Kommentare, Wünsche, Fragen gerne unten dalassen. Ich wünsche dir noch einen schönen Tag und man sieht sich auf Twitch oder Youtube oder liest sich hier. Tschau!     

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